Spielbericht
  
SV Moggast 1974 - 1. FC Germania 08 Forchheim
8:1 (5:1)
1. Spieltag 2010/2011 der A-Klasse Erlangen-Pegnitzgrund 5
Sonntag, 8. August 2010, 15 Uhr
Sportplatz Bölwiese Ebermannstadt-Moggast
SV Moggast 1974 |
Startaufstellung: 1 Kai-Philipp Stief - 5 David Störer (C) - 4 Markus Lang, 2 Christian Weikert - 3 Christoph Glöckner, 6 Matthias Klemm - 7 Ingo Richter, 10 Stephan Müller, 8 Martin Müller - 9 Horst Probst, 11 Matthew Preston
Wechsel: 12 Dominik Merz für 7 Ingo Richter (46.), 13 Paul Chroboczek für 11 Matthew Preston (46.), 14 Christian Redel für 9 Horst Probst (68.), 11 Matthew Preston für 3 Christoph Glöckner (78.), 7 Ingo Richter für 10 Stephan Müller (78.)
Trainer: Martin Vogler
Co-Spielertrainer: Kai-Philipp Stief
Betreuer: Michael Schrüfer
1. FC Germania 08 Forchheim |
Startaufstellung: 1 Matthias Kwoka - 5 Andreas Thiel (C) - 4 Eduard Ljucev, 10 Marcus Martin, 3 Andreas Werner - 8 Matthias Löster, 2 Christoph Seyschab - 7 Sven Lang, 6 Daniel Bretfeld - 11 Sascha Meßbacher, 9 Nino Uzelino
Wechsel: 14 Tobias Baginski für 7 Sven Lang (81.), 12 Manuel Safra für 11 Sascha Meßbacher (84.)
Trainer: Alexander Hitzler
Co-Trainer: Andreas Tschorn
Betreuerin: Martina Voormeer
Statistik |
Tore: 1:0 Ingo Richter (27.), 1:1 Nino Uzelino (29.), 2:1 Christoph Glöckner (36.), 3:1 Ingo Richter (38.), 4:1 Horst Probst (42.), 5:1 Horst Probst (Foulelfmeter, 45.), 6:1 Paul Chroboczek (57.), 7:1 Horst Probst (65.), 8:1 Paul Chroboczek (71.)
Schiedsrichter: Gerhard Habermeyer (Bamberg, TSG 2005 Bamberg)
Zuschauer: 120
Bericht |
Zum Punktspielauftakt in der A-Klasse Erlangen-Pegnitzgrund 5 musste die Germania gleich zum Kreisklassen-Absteiger und Meisterschaftsfavoriten SV Moggast 1974. Das vom Papier her schwerste Saisonspiel wurde mit einer Notelf bestritten, da für Leistungsträger wie Patrick Hinz, Marcel Schöttner, Christian Seer und Spielertrainer Alexander Hitzler noch keine Spielberechtigung vorlag. Im Tor stand erstmals von Beginn an der erst 18-jährige Matthias Kwoka, da auch Sascha Reichert und Michael Wölfel noch nicht spielen durften und Stefan Gebauer verletzt war. Dies führte dann dazu, dass Co-Trainer Andreas Tschorn trotz einer Knieverletzung (u. a. Außenmeniskus- und Kreuzbandriss) als Ersatztorwart mit der Nummer 32 auf der Bank saß. Letztendlich war sein Einsatz aber - ebenso wie der von Standby-Spieler Michael Lippert mit der Nummer 13 - nicht nötig.
Vor 120 Zuschauern, darunter auch ein Dutzend Forchheimer Fans, präsentierte sich die Germania in ihrem ersten Pflichtspiel seit fast einem Dreivierteljahr auf dem Sportplatz Bölwiese in Ebermannstadt sehr ordentlich und konnte den Spielausgang bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit offen halten. Die Führung durch Ingo Richter (27.) konnte Nino Uzelino ausgleichen. Er verwandelte einen von Daniel Bretfeld von rechts geschossenen Eckball in der 29. Spielminute per Kopfball zum 1:1. Christoph Glöckner (36.), wiederum Ingo Richter (38.) und Horst Probst (42.) legten dem insgesamt gut haltenden Germania-Schlussmann Matthias Kwoka dann drei Eier ins Nest und entschieden damit die Partie. Nach einem Foul von Marcus Martin an Stephan Müller im Strafraum konnte erneut Horst Probst per Foulelfmeter wenige Sekunden vor dem Abpfiff des ersten Spielabschnitts auf 5:1 erhöhen (45.).
Nach dem Seitenwechsel lief es wieder etwas besser, bis der zur Halbzeit eingewechselte Paul Chroboczek das 6:1 schoss (57.). Schon wieder Horst Probst machte das 7:1 (65.). Mittlerweile regnete es stark und in der 67. Spielminute schlug plötzlich ein mächtiger Blitz auf dem Sportgelände ein. Der Bamberger Schiedsrichter Gerhard Habermeyer unterbrach aus Sicherheitsgründen daraufhin die Partie für zehn Minuten. Wiederum Paul Chroboczek gelang dann in der 71. Spielminute der 8:1-Endstand für die Gastgeber. Danach ließ die lauf- und kampfstarke Germania in dieser sehr fairen Partie, in der keine Karte gezeigt werden musste, nichts mehr zu. Referee Gerhard Habermeyer, der das Spiel souverän leitete, pfiff drei Minuten zu früh ab. Da hatte er in der Zwangspause wohl die Zeit durcheinandergebracht...
Angesichts der heutigen Aufstellung sprang ein ordentliches Ergebnis heraus, das der Germania Selbstvertrauen für die nächsten Partien gibt. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung und aufgrund des langsam erwachenden Teamgeistes dürften zweistellige Niederlagen nun wohl endgültig der Vergangenheit angehören. Die Germania ist nach dem 1. Spieltag Vorletzter und trifft am nächsten Samstag im Forchheimer Stadtderby auf den Drittletzten SpVgg Reuth II. Im ersten Pflichtheimspiel im Jahr 2010 stehen dann hoffentlich schon mehr der erfahreneren Spieler zur Verfügung.
Fotos |

































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