1. FC Germania 08 Forchheim
 

Spielbericht



1. FC Germania 08 Forchheim - ATSV Forchheim
1:4 (1:3)

12. Spieltag 2010/2011 der A-Klasse Erlangen-Pegnitzgrund 5
Samstag, 16. Oktober 2010, 16 Uhr
Germania-Stadion Forchheim

  1. FC Germania 08 Forchheim 

Startaufstellung: 18 Sascha Reichert - 3 Michael Wölfel - 7 Sascha Meßbacher, 4 Alexander Hitzler - 5 Andreas Thiel (C) - 11 Marcus Martin, 9 Patrick Hinz, 6 Georgios Papadopoulos, 2 Christoph Seyschab - 10 Andeson da Costa Silva, 8 Nino Uzelino

Wechsel: 15 Mikel Hammill für 7 Sascha Meßbacher (32.), 7 Sascha Meßbacher für 15 Mikel Hammill (45.), 16 Sebastian Jänisch für 6 Georgios Papadopoulos (46.), 6 Georgios Papadopoulos für 16 Sebastian Jänisch (62.), 12 Christian Seer für 11 Marcus Martin (73.), 11 Marcus Martin für 3 Michael Wölfel (79.)

Trainer: Peter Heublein
Co-Spielertrainer: Alexander Hitzler
Co-Trainer: Andreas Tschorn
Betreuerin: Martina Voormeer

  ATSV Forchheim 

Startaufstellung: 1 Dieter Baltrusch - 5 Askin Öntürk - 4 Stefan Köstler, 3 Ümit Kayhan, 2 Andreas Reck - 6 Arthur Loidl - 7 Oliver Grimm (C), 8 Jürgen Thiel, 11 Marcel Ameis - 10 Tekin Atar, 9 Norman Mehwald

Wechsel: 12 Deniz Atar für 11 Marcel Ameis (46.), 13 Hasan Aksoy für 4 Stefan Köstler (56.), 14 Christian Schiebold für 8 Jürgen Thiel (73.)

Spielertrainer: Tekin Atar
Betreuer: Oskar Baumann

  Statistik 

Tore: 0:1 Tekin Atar (4.), 0:2 Arthur Loidl (7.), 1:2 Nino Uzelino (40.), 1:3 Oliver Grimm (45.), 1:4 Arthur Loidl (74.)

Gelbe Karten: Patrick Hinz (Foulspiel, 6.), Askin Öntürk (Foulspiel, 27.), Nino Uzelino (Foulspiel, 82.)

Schiedsrichter: Klaus Gantke (Nürnberg, SG Nürnberg-Fürth 1883)

Zuschauer: 50

  Bericht 

Bei Dauerregen präsentierte sich die Germania vor nur 50 Zuschauern im Forchheimer Stadtderby gegen den Tabellenvierten ATSV Forchheim kämpferisch stark und unterlag für die Gäste schmeichelhaft mit 1:4 (1:3). Es wäre durchaus noch einiges mehr drin gewesen, aber die Germania vergab unzählige Torchancen. Peter Heubleins erste Partie als Germania-Trainer war über weite Teile der Begegnung ein Duell auf Augenhöhe. Der ATSV hatte zwar spielerische Vorteile, doch die Germania überzeugte durch ihren Kampfgeist.

Nicht der haushohe Favorit sorgte für die erste nennenswerte Aktion der Partie. Es war der Germane Alexander Hitzler, der nur knapp einen Freistoß verschoss (3.). Wenige Sekunden später zeigte dann aber ATSV-Spielertrainer Tekin Atar seine Qualität: Aus der Drehung schob er den Ball im Strafraum durch die Beine von Germania-Keeper Sascha Reichert zum 0:1-Führungstreffer ein (4.). Zwei Minuten später sah Patrick Hinz nach einem Foul an Stefan Köstler die Gelbe Karte (6.). Wieder vergingen nur wenige Sekunden und erneut war der ATSV zur Stelle: Der starke Arthur Loidl erhöhte nach einer Flanke von Kapitän Oliver Grimm per Kopf auf 0:2 (7.).

In der Folge hatte die Germania eine Reihe von hochkarätigen Torchancen: Andeson da Costa Silvas Schuss wurde gehalten (13.), ebenso wie ein Freistoß von Kapitän Andreas Thiel (27.). Marcus Martin zielte knapp rechts am Tor vorbei (30.) und Andeson da Costa Silva fand wiederum im glänzend aufgelegten ATSV-Torwart Dieter Baltrusch seinen Meister. Dabei hatte er doch zuvor die komplette ATSV-Abwehr schön ausgetanzt (37.). Der Brasilianer war oft nur durch Fouls zu bremsen, wofür ATSV-Libero Askin Öntürk zehn Minuten zuvor die Gelbe Karte sah (27.).

In der 40. Minute war es dann endlich soweit: Nino Uzelino erzielte nach einem Pass von Andeson da Costa Silva aus 14 Metern Torentfernung den hochverdienten Anschlusstreffer zum 1:2. Zwei Minuten später schoss Patrick Hinz knapp links am Tor vorbei und vergab so die große Gelegenheit zum Ausgleich (42.). Stattdessen köpfte Oliver Grimm nach einer Flanke von Marcel Ameis zum für den ATSV Forchheim überaus schmeichelhaften 1:3-Halbzeitstand ein (45.).

Sebastian Jänisch kam im zweiten Spielabschnitt in die Partie, sein erster Einsatz nach einer längeren Verletzungspause. Zuvor durfte schon Mikel Hammill nach seiner Rückkehr aus den USA erstmals wieder den Germania-Rasen betreten, als er in der 32. Minute kurzzeitig für Sascha Meßbacher eingewechselt wurde. Die Germania gab sich auch jetzt nicht auf, scheiterte aber immer wieder an ihrer mangelhaften Chancenverwertung. Alexander Hitzler verschoss einen weiteren Freistoß (53.) und die Schüsse von Nino Uzelino (55., 63.) und Andeson da Costa Silva (59.) wurden allesamt von Dieter Baltrusch gehalten.

Dieter Baltrusch war aber trotz seiner vielen Paraden nicht der beste Mann auf dem Platz. Diese Ehre gebührt eindeutig Germania-Libero Michael Wölfel, der heute über sich hinauswuchs. Gegen einen ATSV Forchheim, der sich nicht wie eine Spitzenmannschaft präsentierte. Viel zu wenig Laufarbeit investierte das Team von Tekin Atar, der von Sascha Meßbacher gut bewacht wurde. Sehr unkonzentriert agierten die Gäste, die sich in der Folge sogar untereinander stritten. Dann aber doch der Schock für die Germania: Mit dem erneut per Kopf von Arthur Loidl nach einer Ecke erzielten Schlusstreffer zum 1:4 war die Partie entschieden (74.).

Nino Uzelino hätte immerhin noch ein weiteres Tor für die Germania erzielen können, brachte aber das Kunststück fertig, freistehend auf der Torraumgrenze über die Querlatte zu schießen (83.). Wenige Sekunden zuvor sah er die Gelbe Karte nach einem Foul an Askin Öntürk (82.). Die Germania kann trotz des Ergebnisses stolz auf ihre Leistung im traditionsreichen Forchheimer Stadtderby sein. Sie bleibt auf dem 11. Tabellenplatz. Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen beträgt nun allerdings schon acht Punkte.

  Fotos 




































































































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