1. FC Germania 08 Forchheim
 

Spielbericht



SV Bieberbach 1949 - 1. FC Germania 08 Forchheim
7:0 (3:0)

13. Spieltag 2010/2011 der A-Klasse Erlangen-Pegnitzgrund 5
Sonntag, 24. Oktober 2010, 15 Uhr
Bieberer Berg Egloffstein-Bieberbach

  SV Bieberbach 1949 

Startaufstellung: 1 Johannes Roppelt - 4 Felix Reichel - 6 Nicolas Hofmann, 2 Johannes Walter (C) - 3 Michael Roppelt, 5 Markus Sebald - 8 Thomas Berger, 10 Deniz Bahadir, 7 Kevin Brendel - 9 Shemsi Berisha, 11 Markus Fett

Wechsel: 12 Daniel Bogner für 8 Thomas Berger (46.), 13 Daniel Cavnar für 2 Johannes Walter (46.), 14 Lothar Beck für 3 Michael Roppelt (59.), 8 Thomas Berger für 4 Felix Reichel (70.), 2 Johannes Walter für 10 Deniz Bahadir (80.)

Trainer: Ramiz Berisha
Betreuer: Harald Hartmann

  1. FC Germania 08 Forchheim 

Startaufstellung: 18 Sascha Reichert - 4 Michael Wölfel - 2 Christoph Seyschab, 6 Sascha Meßbacher - 5 Andreas Thiel (C) - 3 Benjamin Neuert, 8 Daniel Bretfeld, 11 Mikel Hammill, 7 Christian Seer - 10 Andeson da Costa Silva, 9 Nino Uzelino

Wechsel: 14 Eduard Ljucev für 8 Daniel Bretfeld (29.), 12 Matthias Kwoka für 7 Christian Seer (46.), 8 Daniel Bretfeld für 12 Matthias Kwoka (59.), 7 Christian Seer für 14 Eduard Ljucev (62.)

Trainer: Peter Heublein
Co-Trainer: Andreas Tschorn
Betreuerin: Martina Voormeer

  Statistik 

Tore: 1:0 Johannes Walter (9.), 2:0 Markus Fett (22.), 3:0 Markus Fett (25.), 4:0 Daniel Bogner (55.), 5:0 Shemsi Berisha (62.), 6:0 Deniz Bahadir (65.), 7:0 Deniz Bahadir (79.)

Gelbe Karte: Eduard Ljucev (Foulspiel, 32.)

Schiedsrichter: Tobias Körner (Igensdorf, FC Stöckach)

Zuschauer: 70

  Bericht 

Beim Tabellendritten SV Bieberbach 1949 war die Germania spielerisch klar unterlegen und verlor trotz einer guten kämpferischen Leistung mit 7:0 (3:0). Vor 70 Zuschauern, darunter zehn Germania-Fans, wurde auf dem Bieberer Berg im Egloffsteiner Ortsteil Bieberbach zunächst eine Schweigeminute für den verstorbenen Spielertrainer Manuel Müller vom FC Wichsenstein II eingelegt.

Neun Minuten waren gespielt, als dem Bieberbacher Kapitän Johannes Walter ein wahrer Sonntagsschuss aus 30 Metern Torentfernung ins lange Eck zum 1:0 gelang. Markus Fett erhöhte nach einem Patzer von Germania-Torwart Sascha Reichert in der 22. Minute auf 2:0. Drei Minuten später traf Markus Fett erneut: Durch sein Glückstor hieß es 3:0 (25.). Der drei Minuten zuvor bei der Germania eingewechselte Eduard Ljucev sah nach einem Foul an Kevin Brendel die Gelbe Karte (32.). Mehr passierte nicht mehr in der ersten Halbzeit.

Für seinen Trainingsfleiß durfte Germania-Torwart Matthias Kwoka nach dem Pausentee kurzzeitig als Feldspieler auf den Rasen. Eigentlich hätte man ihn auch als Keeper bringen können, denn der sonst oft so sichere Sascha Reichert war heute völlig von der Rolle. Hätte er Normalform gezeigt, wären einige Patzer nicht passiert und folglich das ein oder andere Gegentor zu vermeiden gewesen. Er kann froh sein, dass seine Vorderleute kämpften wie die Löwen. Bester Germania-Akteur war wiederum Libero Michael Wölfel. Auch er konnte allerdings nicht verhindern, dass Daniel Bogner nach einem Eckball von links auf 4:0 erhöhte (55.). Vier Minuten später hatte die Germania durch Mikel Hammill endlich ihren ersten Torschuss zu verzeichnen (59.).

Shemsi Berisha spielte Sascha Reichert aus zehn Metern Entfernung den Ball durch die Beine und erzielte somit das 5:0 (62.). Deniz Bahadir erhöhte nur drei Minuten später auf 6:0, als es ihm gelang, zuvor vier Germania-Gegenspieler auszudribbeln (65.). Dann endlich waren auch mal die Gäste aus Forchheim am Zug: Nach einem Pass von Andeson da Costa Silva schoss Nino Uzelino nur knapp links am Tor vorbei (69.). Für den Schlusstreffer zum 7:0 sorgte erneut Deniz Bahadir aus 16 Metern Torentfernung (79.).

Trotz der vielen Tore des neuen Tabellenführers aus Bieberbach kann die Germania mit ihrer kämpferischen Leistung durchaus zufrieden sein. Mit einem sicheren Schlussmann im Rücken hätte es auch nur 4:1 ausgehen können. Durch die Niederlage ist die Germania allerdings auf den 12. Tabellenplatz abgerutscht und der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen beträgt nun schon elf Punkte.

  Fotos 


























































































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